Crossklinik-Open: Sandro Ehrat lässt sich vom regenbedingten Wechsel in die Halle nicht irritieren und holt den zweiten Titel ohne Satzverlust

Der topgesetzte Schaffhauser Sandro Ehrat und die Japanerin Yuki Naito haben die Hauptkonkurrenzen des 15. Int. Crossklinik Basel Tennis-Open gewonnen. Der 28jährige Schweizer Daviscupspieler bezwang im Final auf dem Hartbelag des Swiss Indoors-Centers Paradies in Allschwil den temporär in Füllinsdorf wohnhaften Slowaken Ivo Klec klar 6:4, 6:2 und sicherte sich zum zweitenmal nach 2017 das erste Preisgeld von 6000 Franken. Ehrat, 409. der ATP-Weltrangliste und starker 26. des neu geschaffenen ITF World Tennis Singles Rankings, spielte seine technische und auch physische Überlegenheit aus. Profiteur eines Freiloses in der 1. Runde, hatte er in seinen fünf Matches zuvor insgesamt nur 17 Games abgeben müssen. Klec verbrauchte deutlich mehr Substanz, musste einen Match mehr spielen, gab dabei zwei Sätze ab und bestritt total 131 Games, um den Titelkampf zu erreichen. Vor allem Junior Jonas Schär, Sohn von Radio-Legende Bernhard Schär, forderte ihm in den Viertelfinals viel ab, ebenso der Ukrainer Marat Deviatiarov eine kurze Nacht später in den Halbfinals.

Nachdem der Dauerregen ab Pfingstsonntagnachmittag einen Teil der Achtelfinals und die Viertelfinals auf die Indoor-Plätze im Paradies und Vitis vertrieben hatte, erzwangen die anhaltend nassen Verhältnisse auch am Pfingstmontag den Wechsel in die Halle. Den letzten verbliebenen Regionalen half der Umzug nicht; in den Halbfinals bedeuteten die späteren Turniersiegerinnen Endstation. Die als Nummer 5 gesetzte Juniorin Joanne Züger, die oft im Paradies trainiert, unterlag im oberen Tableau Yuki Naito. Im unteren TAbelau verlor die 30jährige BLTC-Topfrau Michaela Vogel der 13jährigen Kenisha Moning aus Ipsach, einer von sieben Spielerinnen mit Jahrgang 2006 im R2/R6-Feld.